Als r?misch-deutscher K?nig werden in der neueren historischen Fachliteratur die Herrscher des Heiligen R?mischen Reiches f?r die Zeit zwischen ihrer Wahl zum K?nig und ihrer Kr?nung zum Kaiser bezeichnet. Ihr eigentlicher Titel lautete w?hrend der Ottonenzeit K?nig der Franken (lat. Rex Francorum), seit der sp?ten Salierzeit R?mischer K?nig oder K?nig der R?mer (Rex Romanorum), am Ende des Heiligen R?mischen Reiches K?nig in Germanien (Germaniae Rex). Die moderne Terminologie r?misch-deutscher K?nig soll Verwechslungen mit den altr?mischen Herrschern der K?nigszeit verhindern, ebenso wie die analog gebildete Bezeichnung r?misch-deutscher Kaiser der Unterscheidung zwischen den mittelalterlichen und fr?hneuzeitlichen deutschen Herrschern des Heiligen R?mischen Reiches und den Deutschen Kaisern des 1871 gegr?ndeten Deutschen Reiches dient.Der Titel Rex Romanorum tritt w?hrend der sp?ten Ottonenzeit auf, verst?rkt zur Zeit Kaiser Heinrichs II. Die nachfolgende Dynastie der Salier nutzte ihn bewusst und intensiv, um ihren Anspruch auf die r?mische Kaiserw?rde zu verdeutlichen. Dies geschah im Gegensatz zu dem von den P?psten teils in herabsetzender Absicht verwendeten Titel Rex Teutonicorum (K?nig der Deutschen), der im Mittelalter keinen offiziellen Gebrauch fand. Da mit dem K?nigtum auch ein sakraler Anspruch verbunden war, wurde der Titel Rex Romanorum w?hrend des Investiturstreits mit dem Papst zur g?ngigen Titulatur. Im Sp?tmittelalter wurde er zum ?blichen Titel f?r die gew?hlten K?nige, die noch nicht zum Kaiser gekr?nt waren. In der Fr?hen Neuzeit war Maximilian I. der erste, der sich als K?nig der R?mer im Jahre 1508 mit p?pstlicher Erlaubnis zum Vorlage:" (clementia electus) ernannte. Er f?hrte dann den Titel offiziell:K?nig in Germanien bzw. Rex in Germania, also in ?deutschen Landen? oder ?Deutschland?, hatte damit in die kaiserliche Titulatur Eingang gefunden. Seit Maximilian ist auch keine Kaiserkr?nung mehr durch den Papst in Rom vollzogen worden. Mit Zustimmung Julius? II. durften ab 1508 der Kaiser und seine Nachfolger auch ohne Kr?nung in Rom den Titel ?erw?hlter Kaiser? und ?in Germanien K?nig? f?hren.Die Bezeichnung R?mischer K?nig wurde danach zu einer Art Kronprinzentitel. Er wurde dem designierten Nachfolger des Kaisers verliehen, wenn er zu dessen Lebzeiten gew?hlt und zum K?nig gekr?nt worden war. In der mittleren Neuzeit ging das verloren, und K?nigs- und Kaiserwahl fielen zusammen. Der K?nigstitel wurde zunehmend zu dem in den Deutschen Landen, der Kaisertitel zu dem zu Rom, und die Titulatur lautete gegen Ende des Reiches nur mehr Vorlage:"-la, deutsch im Wortlaut Vorlage:": Joseph II. etwa f?hrte als (mittleren) Titel:Der Titel war auch noch Teil des Gro?en Titels des Kaisers von ?sterreich. Franz II. nannte sich ab 1804:In Anlehnung an diese Tradition verlieh Napol?on I., selbst j?ngst Vorlage:" geworden, seinem Sohn Napoleon Franz Bonaparte den Titel Roi de Rome (?K?nig von Rom?).
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